Traunviertel

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Traunviertel, Traungau (amtlich: Traunkreis), Oberösterreich, im weiteren Sinn das Einzugsgebiet der Traun mit dem oberösterreichischen Teil des Salzkammerguts, im engeren Sinn das zirka 300-400 m hohe Gebiet der unteren Traun zwischen Donau, Enns, Alpenrand und Hausruck mit dem Attergau, der Welser Heide und der Traun-Enns-Platte, die mit einer bis zu 80 m hohen Böschung an die Flussebenen von Traun, Enns und Donau grenzt. Ursprünglich Hauptbesitz der Traungauer Grafen (Otakare), gehörte es bis 1254 zum Herzogtum Steiermark. Im Vertrag von Ofen (1254) zwischen dem König von Böhmen Ottokar II. und dem König von Ungarn Bela IV. wurde es von der Steiermark abgetrennt und zum historischen Kern des "Landes ob der Enns", des heutigen Oberösterreich. Das Traunviertel ist eine Aufschüttungsebene der Alpenflüsse und -gletscher und besteht aus eiszeitlichem Moränenschutt, Terrassenschotter und Schlier. Die Welser Heide, mit einem der besten Böden Österreichs, und die Traun-Enns-Platte sind fruchtbares Feld- und Wiesenland, auf dem Weizen, Korn, Gerste, Zuckerrüben und Mais angebaut werden. Entlang des Hauptverkehrsstrangs (Westbahn, Westautobahn, Bundesstraße Linz- Salzburg) liegen zahlreiche Industrieorte (Steyr, Enns, Linz, Traun, Wels, Lambach, Vöcklabruck, Lenzing und andere). Bekannte Bäder des Traunviertels sind Bad Schallerbach, Bad Hall und Bad Wimsbach-Neydharting. Kulturhistorisch bedeutsam sind die Stifte Kremsmünster und St. Florian. Das Traunviertel ist das Hauptverbreitungsgebiet des Vierkanthofs. Alternativ: Winterbeschreibung
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