Besondere Opernwerke im Theater an der Wien

Wien

1 Night from EUR 168,- * Price per Person/Package
Valid: 27.10.2017 - 23.04.2018

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Included services

  • 1 Übernachtung im Doppelzimmer oder Einzelzimmer im Mercure Secession Wien
  • 1 x reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • 1 x Ticket der Kat. A oder C für die jeweilige Aufführung im Theater an der Wien

Package information

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.
Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zu Mozarts 250. Geburtstag wurde das Theater an der Wien im Jänner 2006 als neues Opernhaus der Stadt Wien neu eröffnet und präsentiert sich seitdem als innovatives Stagione-Opernhaus. Die zeitgemäße Ästhetik und hohe musikalische Qualität der Opernproduktionen machen das Theater an der Wien zum Zentrum für Barockoper und modernes Musiktheater in Wien.

Price information

Preis pro Person/Package:
Kat. C
im DZ: EUR 168,-
im EZ: EUR 217,-

Kat. A
im DZ: EUR 219,-
im EZ: EUR 269,-

Code: WI06MS2 DS B/ES B

Ort: Theater an der Wien

Termine:
Freitag, 27.10., 19:00: Wozzeck
Sonntag, 28.1., 19:00: Maria Stuarda
Dienstag, 27.2., 19:00: Saul
Montag, 26.3., 19:00: Der Besuch der alten Dame
Montag, 23.04., 19:00: A Midsummer Night´s Dream

 

Wozzeck
Georg Büchners Sozialtragödie Woyzeck um die Zukunftslosigkeit von armen, ausgebeuteten Menschen und die Gnadenlosigkeit des Militärlebens fand durch Alban Berg eine kongeniale Umsetzung. Der Komponist hatte 1914 die Wiener Erstaufführung des Dramas gesehen, war sofort fasziniert und begann mit der Komposition einer Oper auf der Basis von Büchners Text. Seine eigenen Kriegserlebnisse vertieften sein Interesse an der Vertonung, die sich aber noch bis 1922 hinzog. Mittels Atonalität und Elementen der Zwölftontechnik fand Berg eindringliche Klänge, die Todesvisionen, Eifersucht, innere Not und Aussichtslosigkeit expressiv verdeutlichen. Gegen erhebliche Widerstände fand die Uraufführung 1925 in Berlin unter Erich Kleiber statt - und etablierte die Oper sofort als progressives Meisterwerk.

 

Maria Stuarda
Donizetti schuf dieses Feuerwerk des Belcanto in Neapel für das Teatro San Carlo 1834. Berühmt geworden sind die Konfrontation der beiden Königinnen Elisabetta und Maria Stuarda sowie die ergreifenden letzten Szenen, die Maria Stuarda kurz vor der Hinrichtung zeigen. Allerdings stand die Oper unter keinem guten Stern: Es gab Probleme mit der Zensur, die Hauptdarstellerinnen prügelten sich bei einer Probe, Königin Maria Christina soll der Generalprobe beigewohnt und bei der Beichtszene der Maria ohnmächtig geworden sein. Daraufhin musste die Oper kurzfristig völlig verändert werden und kam unter dem Titel Buondelmonte heraus. Text und Musik passten erkennbar nicht zusammen, die Oper fiel durch. Ein  Wiederbelebungs - versuch durch die berühmte Sängerin Maria Malibran in Mailand scheiterte an einem schlimmen Virus, der beide Hauptdarstellerinnen befallen hatte. So geriet das Stück in Vergessenheit und wurde erst 1958 wieder entdeckt. Da es gleich zwei  Glanz - partien für Koloratursopranistinnen bietet, ist es inzwischen nicht mehr aus dem Opernrepertoire wegzudenken.

 

Saul
Georg Friedrich Händel hatte seit 1711 das Londoner Musikleben mit seinen Opern italienischen Zuschnitts dominiert. Aber von Anfang an wurden Opern in englischer Sprache gefordert. Ende der 1730er Jahre wollte man in London keine italienische Oper mehr sehen. Der Komponist suchte nun nach Möglichkeiten, sein Publikum erneut zu fesseln und experimentierte ausführlicher mit dem englischsprachigen Oratorium. Mit Saul begann 1739 seine neue Karriere. Das Stück weist noch große Nähe zur Oper auf und ist ausgesprochen reich und originell instrumentiert: Händel hat, um König Davids Zeit (1000 v. Chr.) farbiger darstellen zu können, Instrumente vorgesehen, von denen man damals glaubte, dass sie zu Davids Zeit schon verwendet wurden, wie zum Beispiel Posaunen, viel Schlagwerk, dazu kam ein Carillon, ein über Tastatur zu spielendes Glockenspiel.

 

Der Besuch der Alten Dame
Die 1956 uraufgeführte Komödie Der Besuch der alten Dame machte Friedrich Dürrenmatt zu einem weltbekannten Schriftsteller, erst recht die Verfilmung des Stückes im Jahr 1963 mit Ingrid Bergmann in der Hauptrolle. Gottfried von Einem hatte Der Besuch der alten Dame unmittelbar nach der Uraufführung gesehen und als Stoff für eine Oper in Betracht gezogen. Aber erst 10 Jahre später machte er sich an die Arbeit. Als Dürrenmatt von dem Plan erfuhr und von Einems Stil kennenlernte, erklärte er sich schnell bereit, sein Stück selbst für ihn als Libretto einzurichten. Die sehr erfolgreiche Uraufführung fand am 23. Mai 1971 an der Wiener Staatsoper statt. Dürrenmatts Parabel über die Amoralität einer scheinbar anständigen,   gut - bürgerlichen, insgeheim aber geldgierigen und eigensüchtigen  Kleinbürger - gesellschaft ist 2018 genauso gültig wie zu ihrer Entstehungszeit. Von Einems dichte musikalische Schilderung, der sich um Claires Opfer, den Kaufmann Ill, langsam zuziehenden mörderischen Atmosphäre, der suggestive Einsatz der Orchesterfarben und nicht zuletzt die Partie der Claire Zachanassian als Paraderolle für eine Mezzosopranistin machen die Oper zu einem der langanhaltendsten Erfolge von Einems.

 

A Midsummer Night's Dream
Benjamin Britten und Peter Pears verwendeten Shakespeares berühmten Text fast wörtlich, dem Komponisten gelang eine adäquat zaubermächtige musikalische Umsetzung und diese Märchenoper wurde zu einer von seiner erfolgreichsten Werke. Die Stimmbesetzung ist außergewöhnlich: Oberon ist ein Countertenor, Titania ein Koloratursopran – das Königspaar der Elfen bewegt sich in höchsten Dimensionen. Für alle magischen und menschlichen Sphären fand Britten eine eigene charakteristische Klangsprache. In seiner Vertonung ist er sich auch stets der berühmten Vorgänger bewusst, die Musik für Shakespeares Komödie geschrieben hatten: Henry Purcell, Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Versteckt in der Partitur findet sich auch eine Art Operngeschichte, was sehr amüsant in der Aufführung der Handwerker im dritten Akt auf den Punkt kommt: Pyramus und Thisbe präsentiert Britten als Parodie auf die italienische Oper.

 

 

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